Logo - Apoldaer auf Reisen "Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt." - Richard Hoffmann Steffen Wettig
Reisevorbereitung

Eine Weltreise! Das ist ein Traum, wie ihn viele träumen. Diesen zu verwirklichen ist vielleicht nicht einfach, aber immerhin einfacher als man denkt. Man muss es nur wollen.

Ich möchte hiermit anderen einen Einblick geben, was für Sachen mir bei der Organisation über den Weg gelaufen sind und welche Unwägbarkeiten sich einem in den Weg stellen können. Gleichwohl ist alles lösbar, wenn man konsequent darauf hin arbeitet. Diese Zusammenstellung erhebt keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr ist dies eine subjektive Auswahl, die bei meiner Vorbereitung eine Rolle gespielt haben. Da ich keinen zu allen damit im Zusammenhang stehenden Problemen fragen konnte, musste ich mir die benötigten Informationen alle selbst erarbeiten. Doch meiner Meinung nach ist die Vorbereitung schon ein erster (spannender) Teil der Reise. Wie oft ich die Welt schon mit dem Finger auf der Karte umrundet habe...

1. Die Idee

Bei mir spielten bei der Idee der Weltreise verschiedene Dinge eine Rolle. Zum einen bin ich schon immer von der Walz (Wanderschaft der Handwerker) fasziniert. Das Weitertragen der Tradition durch Kluft und Tippelei ist etwas ganz besonderes. Wo auch immer sie auftauchen, werden sie meist freundlich empfangen und müssen ein ums andere mal von ihren Erlebnissen erzählen. Immer wenn ich mich mit einem von ihnen unterhalten habe, fand ich immer besonders spannend, wie sie nur mit dem wirklich (!) Nötigsten durch die Lande ziehen. Sie wissen sich durchzuschlagen und zu "überleben". Zum anderen habe ich schon immer gern Leute der verschiedensten Nationalitäten kennen gelernt. Es war für mich faszinierend, welch interessante Geschichten sie jeweils über ihr Leben und ihr Land erzählen konnten. Dies alles aus erster Hand zu erfahren, war so etwas wie der Auslöser. Ich sagte mir, dass ich die Länder und Leute von denen ich hörte nicht nur durch Erzählungen, sondern selbst kennen lernen wollte, um mir selbst ein Bild zu verschaffen. Oder um es mit Aldous Huxley zu sagen: "Reisen = Entdecken, dass alle unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken."

2. Vorträge, Bücher

Mir gefällt es die Geschichten und Reiseabenteuer von anderen Leuten zu hören. Dass ich nur einer von vielen bin, habe ich bei den vielen verschiedenen Diavorträgen, Festivals und Veranstaltungen über ferne Länder gemerkt. Es scheint eine ganz besondere Faszination von den dort gezeigten Bildern und den erzählten Geschichten auszugehen. Vielleicht liegt es daran, dass die dortigen Akteure scheinbar unwirkliche Situationen wirklich erlebt haben. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir immer gern Erzählungen von anderen Leuten anhören und über deren Erlebnisse staunen.

Diafestival Saalfeld 2004
Axel Brümmer, ich und Gerhard Krauss www.weltsichten.de

Diafestival Saalfeld 2004
Gerhard und Jutta Krauss www.128ontour.com

Früher waren es die Barden und Geschichtenerzähler, die durch die Lande zogen und die Leute in den Bann zogen. Später waren es dann die Großeltern, die aus ihrem spannenden Leben erzählten und heute sind es eben diese modernen Helden, die durchleben, was man als "Normalsterblicher" nicht durchleben kann. Meint man zumindest...

Neben den Diavorträgen habe ich mir auch mit der Zeit eine kleine Bibliothek zum Thema Weltreise und was damit zusammenhängt angeschafft. Obwohl ich anfangs dachte, dass es dazu überhaupt nichts gibt, bin ich doch nun erstaunt, welch große Anzahl von Büchern sich angesammelt hat. Neben dem obligatorischen "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne gibt es noch die verschiedensten anderen Bücher:

Bücher über Bücher

Bücherliste (eine Auswahl):
  • Bohnenkamp, Anne/ Möbus, Frank "Mit Gunst und Verlaub!"
  • Garland, Alex "Der Strand"
  • Hawks, Tony "Mit dem Kühlschrank durch Irland"
  • Hawks, Tony "Matchball in Moldawien"
  • Höh, Rainer "Wildnisausrüstung"
  • Köhler, Manfred "Sich einfach auf den Weg machen - Lebenserfahrungen von Globetrottern und Abenteurern"
  • Lansky, Doug "First-Time Around the World - A Trip Planner for the Ultimate Journey"
  • Lüdtke, Norbert "Das Selbstreisehandbuch Band 1: Zur Reisevorbereitung"
  • Lüdtke, Norbert "Das Selbstreisehandbuch Band 2: Für unterwegs"
  • Nehberg, Rüdiger "Überleben ums Verrecken - Das Survival Handbuch"
  • Piven, Joshua/ Borgenicht, David "Das Survival Buch"
  • Schmidt, Kai Ferreira "Fernreisen auf eigene Faust"
  • Verne, Jules "Reise um die Erde in achtzig Tagen"

außerdem verschiedene Länderinformationen von Lonely Planet [Link: http://www.lonelyplanet.com/] und anderen.

3. Recherche, Routenplanung

Auch das Internet ist eine nahezu unerschöpfliche Quelle was dieses Thema betrifft. Es gibt dort die verschiedensten Reiseerlebnisse, Länderhinweise, Tipps und Tricks zu finden. Man muss eben nur wissen wo. Hier eine kleine Auswahl.

Mit diesen ganzen Informationen überschüttet, setzte ich mich irgendwann mal nur mit einer Weltkarte, einem Blatt Papier und einem Stift hin und schrieb auf, was mir zu verschiedenen Ländern einfiel und was ich gern, besuchen würde, wenn ich unbegrenzt Geld und Zeit hätte. Spätestens als ich damit fertig war, stellte ich fest, wie groß doch eigentlich die Welt ist und dass es nahezu unmöglich ist, all die Länder und Orte, die ich auf meiner Liste hatte, zu besuchen. Ich wäre kreuz und quer auf dem Erdball unterwegs. Es hieß also bestimmte Ziele auszuwählen und sich auf eine grobe Route festzulegen. So schwer dies auch fiel, ist es sicherlich sinnvoller, lieber ein paar Ziele und Länder weniger, aber die anderen dafür intensiver. Ursprünglich hatte ich z.B. noch Südamerika geplant, doch dies habe ich dann wieder verworfen, da es nicht ganz zu meinen anderen Plänen gepasst hat. Jetzt habe ich mir eine Route überlegt, an die ich mich zwar grundsätzlich halten will, an die ich aber nicht sklavisch gebunden bin. Wer weiß, was sich unterwegs ergibt?

4. Krankenversicherung - Der Krankenkassen-K(r)ampf

Das Thema Versicherungen ist mein ganzspeziellgeliebtes Thema. Was ich hierbei für Nerven gelassen habe...

Ursprünglich dachte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn, dass dies alles eigentlich kein Problem sein dürfte. Schließlich wird heute von jedem jungen, dynamischen und erfolglosen Bewerber erwartet, dass er Auslandserfahrung aufweisen kann. Und genau dies habe ich vor. Passt!

Doch wenn man dann bemerkt, welche bürokratischen Hürden sich einem hierbei in den Weg stellen, so ist dies doch sehr verwunderlich. Ich war umso erstaunter, da ich mich aufgrund meines Studiums etwas intensiver mit Gesetzen, Verordnungen etc. beschäftigen musste, wie schwierig es doch sein kann, wenn man eingetretene Fade verlässt und etwas ungewöhnliches vorhat. Am Telefon erlebte ich von superfreundlich bis missmutig gelaunt die verschiedensten Persönlichkeiten. Anstelle mir zu helfen, schien es den Leuten meist eine Genugtuung zu bereiten, eine Möglichkeit zu finden, wie etwas nicht geht. Anstatt ein Problem zu lösen, wurde mir gesagt, warum etwas nicht geht und was zusätzlich noch problematisch ist. Doch auch hierbei war Vorsicht geboten. Nicht immer wussten die vermeintlichen "Fachleute" wirklich Bescheid. Teilweise erzählten sie mir auch richtig falsche Sachen. Da ich mich vorher etwas informiert hatte und aufgrund der vielen, vielen Gespräche Schritt für Schritt lernte, wusste meist besser über bestimmte Möglichkeiten und Ausnahmen bescheid als die Sachbearbeiter. Doch eins nach dem anderen. Ich dachte Anfangs eigentlich, dass die Krankenversicherung im Ausland das Problem sei, doch weit gefehlt. Nach einiger Recherche stellte sich heraus, dass für mich aufgrund der Versicherungsbedingungen und des Preis-Leistungsverhältnisses nur zwei Versicherungen in die engere Auswahl kamen. Dabei meine ich aber nicht diese normalen 5 bis 8 Euro Versicherungen. Die gelten zwar ein ganzes Jahr, aber meist nur zwischen 6 bis 8 Wochen am Stück. Für einen Urlaub gut, aber für das was ich vorhabe nicht geeignet (außer ich würde alle 8 Wochen für einen Tag nach Deutschland einreisen. ;) ). Ich brauchte eine Krankenversicherung, mit der es möglich ist bis zu ein Jahr und länger am Stück im Ausland zu bleiben. Ich schaute mir die verschiedensten Versicherungsbedingungen genauer an und stellte fest, dass es verschiedene Konstellationen gab die abgedeckt werden müssen:

1. Krank in Deutschland vor Abreise --> Deutsche Krankenversicherung
2. Krank im Ausland (Behandlung) --> Auslandskrankenversicherung
3. Krank im Ausland (Rücktransport) --> Auslandskrankenversicherung
4. Weiterbehandlung in Dtl. nach 3. --> ???
5. Krank in Deutschland nach Rückkehr --> ???

Die Auslandskrankenversicherung gilt eben nur für das Ausland und nicht für Deutschland. Es waren also zwei wesentliche Probleme zu klären: Ist die Weiterbehandlung in Deutschland bei einem krankheitsbedingtem Rücktransport gewährleistet? Und Komme ich gesund zurück, wie werde ich dann wieder krankenversichert, um im Krankheitsfall abgesichert zu sein?

Das einfachste währe sicher eine versicherungspflichtige Arbeitsstelle nach der Rückkehr. Doch kann man nicht vorhersagen, ob man dann gleich einen Job findet. Außerdem wenn man krank ist, ist dies sicherlich noch schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich.

Da ich also während der Zeit, in der ich im Ausland bin nicht arbeite, bin ich in dieser Zeit in Deutschland nicht krankenversicherungspflichtig. Ich hätte jedoch die Möglichkeit durchgängig eine freiwillige Krankenversicherung bei einer gesetzlichen oder privaten Kasse abzuschließen. Diese kostet jedoch etwa zwischen 120 und 140 Euro im Monat. Diese würde ich dann dafür zahlen, dass ich keine Leistung in Anspruch nehme (da im Ausland) und dafür, dass ich auch keinen Anspruch auf Leistung habe (da im Ausland)! Ich konnte jedoch nicht glauben, dass dies der Ernst des Sachbearbeiters meiner Krankenkasse sein. Ich sollte ca. 1500 Euro für ein Jahr zahlen, ohne eine sinnvolle Gegenleistung zu erhalten?

Ein Freund erzählte mir dann von der Möglichkeit einer Anwartschaft. Dies bedeutet, man zahlt einen kleinen Teilbetrag der normalerweise anstehenden Rate einer Versicherung. Hierfür erhält man keinerlei Leistung, hat jedoch die Möglichkeit von der Anwartschaft in den normalen Tarif zu wechseln um dann wieder voll abgesichert zu sein. Man "erkauft" sich damit quasi die spätere Aufnahmepflicht. Die Krankenkasse kann einen dann also nicht mehr ablehnen (auch wenn man krank sein sollte). Klingt logisch und passt genau auf meine Situation.

Ich rief also erneut bei meiner Krankenkasse an und wollte mich bzgl. Anwartschaft erkundigen. Die konnten zunächst noch nicht mal was mit dem Begriff "Anwartschaft" anfangen und wollten genau wissen, was ich von ihnen will. Hm, wie sollte ich das erklären? Anwartschaft ist nun mal der Fachbegriff dafür. Hier kam ich also zunächst nicht weiter.

Also hab ich mich bei verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen erkundigt. Wäre es nicht so Ernst, währen die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe auch zum Lachen. Einige Kassen meldeten sich trotz mehrfachen Anrufen und Schreiben bis zum heutigen Tage nicht bei mir, einige sagten sie wollten mich nicht versichern, einige Kassen sagten es gäbe keine Anwartschaft (!), andere sagten ich müsste erst eine bestimmte Zeit bei Ihnen versichert sein usw., usw. ... Ich kam mir teilweise vor wie auf dem Basar. Doch dies hier auszuführen, würde zu weit führen. Auf jeden Fall stellte sich heraus, dass eine Anwartschaft ca. 40 Euro monatlich kosten würde. Gefällt mir zwar nicht, aber notgedrungen würde ich in den sauren Apfel beißen. Ich wollte dies also abschließen, doch dann stellte sich das nächste Problem: Eine Anwartschaft wäre angeblich nur bei einem berufsbedingtem Auslandsaufenthalt möglich. WAS? Weshalb das denn? Darauf konnte mir keiner so recht eine Antwort geben. "Es wäre eben so. Mein Fall sei nicht geregelt also ginge er auch nicht." Mein Gott, da wird man ja schon krank, bevor man überhaupt loskommt.

Ich versuchte Hilfe in verschiedenen Internetforen zu finden. Dort stellte ich fest, dass dies nicht allein mein Problem ist Auch andere waren schon auf diese Problematik aufmerksam geworden. Und keiner konnte so recht eine Patenlösung geben. Die vorgeschlagenen Lösungen lagen zwischen abenteuerlich ("es wird schon alles gut gehen") und juristischen Halbwahrheiten (möchte ich hier nicht weiter verbreiten!). Doch ich erhielt auch ein paar sinnvolle Hinweise. Bestimmte gesetzliche und auch private Krankenkassen würden einem in dieser Konstellation (nicht beruflich bedingter längerer Auslandsaufenthalt) trotzdem die Anwartschaft ermöglichen. Letztendlich entschied ich mich für einen privaten Anbieter, bei dem ich ca. 22 Euro pro Monat für die Anwartschaft zahle.

5. Impfungen

Als die Länder bzw. die Route feststanden trat das Thema Impfungen auf dem Plan. Als sehr guter Einstieg erwiesen sich hier die Seiten des Tropenmedizinischen Institutes der LMU München. Zu jedem Land werden die wichtigsten Informationen rund um Krankheiten und Impfungen zusammengestellt. Auch vom Gesundheitsamt auf meinem Landratsamt Weimarer Land erhielt ich umfassende Informationen und einen Vorschlag für einen Impfplan. Da verschiedene Impfungen eine gewisse Vorlaufzeit bzw. mehrere Spritzen benötigen, ist es sinnvoll rechtzeitig vorher damit zu beginnen. Im Tropeninstitut der Uni Leipzig, wo ich mich noch einmal umfassend beraten ließ und mir dann den Großteil meiner Impfungen holte, war man erstaunt, dass ich mich schon so frühzeitig meldete. Sie waren eher Fälle gewohnt, in denen die Leute heute wegen einer Impfung kommen und gestern schon verreisen wollen.

6. Geldangelegenheiten

Eine der ersten Fragen, wenn ich jemand von meiner Idee erzählte, war immer, wie ich dies finanziere bzw. wie ich denn das mit dem Geld machen würde. Nun, wer kann schon vorhersagen, wie viel so etwas kostet? Ich weiß es nicht. Ich werde mal sehen, wie lange das Geld reicht. ;) Ist es alle, muss ich eben wieder nach Hause. Was ich aber auf jeden Fall für sinnvoll halte, sich ein tägliches Budget vorzugeben, je nachdem, in welchem Land man sich befindet. Ich denke anders kann man so etwas nicht planen. Wer weiß schon, was einen erwartet? Sich unterwegs mit Geld zu versorgen ist hoffentlich kein Problem. EC- und Kreditkarte sollten hierfür ausreichend sein. Man sollte jedoch dafür sorgen, dass man zu Hause einer vertrauenswürdigen Person Kontovollmacht erteilt. Auch sollte man daran denken, die laufenden Kosten so gering wie möglich zu halten. Ist es nötig die Wohnung zu behalten oder kann man sie ggf. auflösen/vermieten? Wer braucht schon eine Tageszeitung/ Journale wenn man unterwegs ist? etc.

7. Visaangelegenheiten

Will man in andere Länder einreisen, benötigt man meist ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis. Als Tourist ist man meist gern gesehen, d.h. ein solches zu erhalten relativ unproblematisch möglich. Verschiedene Länder haben hierfür meist unterschiedliche Regelungen. Wichtig ist zu beachten, wo man das Visum bekommt (in der Botschaft oder an der Grenze/am Flughafen), wie lange man einreisen kann (meist zwischen 30 bis 90 Tage, teilweise bis zu 6 Monate) und wie oft man einreisen kann (einmal/mehrfach). Gute Informationen hierzu kann man auf den Seiten des Auswärtigen Amtes erhalten. Hier gibt es zu jedem Land Reiseinformationen und meist auch Sicherheitsinformationen. Diese sind aktuell und umfassen die wichtigsten Fragen. Auch ist meist die Adresse der Deutschen Botschaft im jeweiligen Land benannt.

Sinnvoll kann es sein sich einen zweiten Reisepass zu besorgen, sollte einer mal einbehalten werden oder man muss ein Visum beantragen, so ist man noch flexibel. Erhalten tut man diesen auf seinem Einwohnermeldeamt. Als Begründung reicht meist, dass man nach Israel und in ein arabisches Land einreisen will, da verschiedene Staaten bei einem Israelischen Stempel Schwierigkeiten machen bzw. eine Einreise verweigern.

In Deutschland musste ich mir vorher das Visum für Indien holen. Was ich bei der Beantragung erlebte, steht hier: Ein Visum mit Hinternissen.

8. Website

Da ich verschiedene Seiten im Web gefunden habe, die mir als Informationsquelle dienten, möchte ich auch meine Recherchen und meine Erlebnisse an andere Weitergeben. Sei es, dass sie ähnliches planen, oder sei es, weil sie es auch gern erleben möchten. So können sie sozusagen online dabei sein. Außerdem hat solch eine Website meiner Meinung nach noch drei weitere Vorteile. 1. Sie ermöglicht es Familie, Freunde etc. auf dem Laufenden zu halten. 2. Man strukturiert die Informationen vorher und während der Reise und hat sie so im Nachhinein gut aufbereitet. Und 3. Man hat eine Art eigenes Tagebuch für sein persönliches Projekt. Etwas für sich selbst und auch zum Vorzeigen für andere.

9. Sponsoren

Wer möchte nicht gern für seine Idee ein paar Sponsoren finden? Doch in Zeiten knapper Kassen und einer schwierigen wirtschaftlichen Lage ist dies nicht so einfach. Man benötigt eine interessante und möglichst ungewöhnliche Idee, ein gutes Konzept mit guter Präsentation, "Werbewirksamkeit", Selbstvertrauen und natürlich Glück, gerade die richtigen Leute anzusprechen. Doch auch wenn man dies alles hat, ist nicht gesagt, dass man Sponsoren findet.

Betrachtet man es aus der Sicht der potentiellen Sponsoren, tauchen sicherlich die verschiedensten Leute mit den verschiedensten Ideen auf. Der Sponsor muss sich mit der Idee identifizieren können. Ist die Idee dann noch interessant bzw. ungewöhnlich und man kann sie dementsprechend gut Präsentieren, ist dies ein guter Anfang. Aber eben auch nicht mehr. Man hat damit nur die Chance sich von anderen abzuheben. Auch muss man klarstellen, was man selbst bieten kann, denn es gibt keine Leistung ohne Gegenleistung. Schließlich wollen Sponsoren in der Regel nur unterstützen und versprechen sich meist auch was davon. Das heißt der Kontakt zu Sponsoren möchte gepflegt werden. Das Stichwort lautet hier Werbewirksamkeit. Eine Website kann schon ein Anfang sein. Was man aber am meisten benötigt, ist Glück und man muss hoffen, dass man an die richtigen Leute gerät, die man von seiner Idee überzeugen kann. Ich hatte das Glück, dass ein paar Sponsoren meine Idee als "Botschafter" von Apolda um die Welt zu reisen gut fanden. In meinem Rucksack habe ich aus Apolda dabei: Glocken, Bier und Wolle! Außerdem erhielt ich als eine Art Geleitbrief Grußbotschaften für die Bürgermeister der Partnerstädte von Apolda, die ich ebenfalls besuchen möchte.

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